Google vs. Microsoft
von adminGoogle und Microsoft treffen immer öfter aufeinander. Wir haben uns mal einen kleinen Überblick verschafft, was gerade entwickelt wird und wie sich die beiden gegenüber positioniert haben bzw. positionieren könnten:
Betriebssysteme: Android ist weiter auf dem Vormarsch. Nach der kürzlich veröffentlichten 2. Generation des Google Handys auf Android Basis prescht Google weiter in den Kernmarkt von Microsoft vor. Wie schon lange vermutet und angedeutet, kommt nun offiziell das erste Netbook mit dem Google Betriebssystem Android. Das äusserst schlanke und dadurch Ressourcen sparende Betriebssystem findet sogar noch in diesem Jahr Einzug in das erste Netbook von ASUS. Damit schreitet die Entwicklung des Betriebssystems äusserst schnell voran. Die Plattform für Entwickler wurde von diesen sehr gut angenommen, entsprechend ist die Effektivität der neuen Betriebssystem Alternative. So könnte Android schon sehr bald weitere Kunden von Microsoft Windows Mobile gewinnen und diese auf die eigene Plattform ziehen. Microsoft hatte reagiert und die neue Version von Windows Mobile 6.5 angekündigt, eine völlig überarbeitete Version für die neue Generation von Smartphones. Ob diese überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Aber auch Nokia, mit ihrem Symbian-System, dürfte die schnelle Verbreitung von Android gar nicht gefallen. Nicht zu vergessen ist auch das Apple iphone, das als Smartphone Pioneer hoffentlich bald schon wieder mit revolutionären Ideen und Anwendungen überzeugen kann.
Office Anwendungen: Im Bereich der Office Anwendungen steht Google allerdings immer noch im riesigen Schatten von Microsoft. Die Online Office Anwendungen werden momentan noch nicht so stark genutzt, der User vertraut hier weiter seinen lokalen Office Paketen. In diesem Bereich hat der Platzhirsch Microsoft doch auch noch einiges in der Hinterhand und kann hier bald mit neuen Online Versionen aufwarten. Hier dürfte sich der Suchmaschinen-Gigant doch erheblich schwer tun gegen Microsoft.
Browser: Im Reich der Browser kann Google mit dem momentanen Marktführer Microsoft und dessen größten Herausforderer Mozilla Firefox nicht mithalten. Die beiden Browser teilen mit über 95% Reichweite den Markt unter sich auf. Der IE (vor allem Version 6 und 7) kommt derzeit auf ca. 65%, der Firefox auf knapp 30%. Der Marktanteil von Google’s Chrome hingegen ist verschwindend gering und liegt bei ca. 1%. Verantwortlich hierfür könnte die Datenkrake Google selbst sein. Durch die Bekanntmachungen, wieviele Daten Google hier über das Surf-Verhalten des Users sammelt, könnte der Browser schon von Start weg ein Image Problem haben. Spannend dürfte trotzdem sein, wie Google versucht den eigenen Browser weiter zu pushen. Denn der Google Browser ist ein sehr schlanker und extrem schneller Browser. Dies könnte vor allem bei den mobilen Geräten ein entscheidender Vorteil sein und durch die Verteilung an die Masse an Reichweite gewinnen lassen.
Wie man sehen kann, gibt es mehr als genügend Schnittpunkte in denen Google und Microsoft aufeinander treffen. Die beiden schenken sich nichts, was im Endeffekt nur sinnvoll für den User sein kann, der von dem Kampf der Mitbewerber profitieren kann. Oder ist das letztendlich doch eine persönliche Sache, in der Sergey und Larry Microsoft zeigen wollen, dass es auch ohne sie geht und man mit der Suche doch Geld verdienen kann? Sogar soviel, dass man als Nebenprodukt ein eigenes Betriebssystem entwickeln kann, um mehr Reichweite für das eigentliche Kerngeschäft, der Suche, zu erlangen?
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