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Ladezeit als Ranking-Faktor?

von admin

Ein bislang unterschätzer Faktor in Sachen Suchmaschinenoptimierung, zum Erreichen eines besseren Rankings bei Google ist die Antwort- und Ladezeit der Seite.

Google stellt über seine Webmaster Tools mittlerweile sogar ein spezielles Modul für die Geschwindigkeitsoptimierung der eigenen Seite zur Verfügung. Mit diesem Tool aus den „Google Labs“ möchte der Suchmaschinengigant den Webmastern die Möglichkeit geben die Geschwindigkeit ihrer Webseiten zu kontrollieren und durch Vorschläge zu Verbesserung ermuntern. Die Daten hierfür stammen aus echten Nutzerdaten der Google Toolbar.

GWT: Bereich Website-Leistung

GWT: Bereich Website-Leistung

Im Bereich „Website-Leistung“ kann man sich nun die Ladezeiten seiner Seiten ansehen und Googles Bewertung hierzu. Langsame Seiten werden aufgelistet und als Optimierungsansatz aufgezeigt, schnelle Seiten als gutes Beispiel dargestellt. Die Vorschläge beziehen sich dabei auf Daten aus Googles Page Speed-Tool. Hierbei spielen die sowohl die Größe der zu ladenen Dateien als auch Anzahl der Server-Queries und DNS-Lookups eine Rolle. Über eine Grafik kann der  Seitenbetreiber die durchschnittliche Ladezeit der Website in den letzten Monaten beobachten. So macht sich beispielsweise ein Serverwechsel entweder positiv oder negativ im Diagramm bemerkbar.

Google möchte durch diese zusätzlichen Informationen das Laden der Seiten verkürzen und so das „Umblättern“ im Internet so schnell wie bei einer analogen Zeitschrift machen. Da dies zu einer verbesserten User Experience beiträgt, fließen diese Daten mit Sicherheit auch in das Ranking ein. Denn wenn ein Benutzer 5 Sekunden warten muss, nachdem er ein Suchergebnis geklickt hat, wird dies auch Google in einem schlechten Licht da stehen lassen und die generelle Nutzerzufriedenheit nimmt ab.

Die offizielle Ankündigung von Google finden Sie in Googles Blog der Webmaster-Zentrale.

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2 Antworten zu “Ladezeit als Ranking-Faktor?”

  1. Mathilda sagt:

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher Akribie diesen Ranking-Methoden und Faktoren nachspürt wird und wie ich nir dann darüber die Kopf zerbreche, ob nun doch H1 oder besser H2, und die Keywords darin oder nicht, oder wohin damit und in welchen HTML-Tags und in welcher Reihenfolge, Ladezeit usw. usf.

    Wenn denn nur die Google-Suchmaschinerie, die so wunderbar analysiert, umsorgt und bekümmert wird, endlich auch mal auf meiner Seite richtig einkaufen würde…

    Denn man optimiert doch die Seiten für die Kunden, oder? ;-)

  2. Kai sagt:

    darum geht es letztlich :) Kunden!

    Google honoriert die Ladezeiten, weil sie davon ausgehen, dass schnelle Webseiten zu einer besseren “User Experience” führen, also die Kunden letztlich zufriedener sind.

    Primäres Ziel sollte immer der Kunde sein, doch was nützt eine wunderbare Seite, wenn diese niemand finden kann.

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